BILD DER WOCHE

50 Jahre Boxermotoren von Subaru.

Das Prinzip der gegenläufig sich bewegenden Kolben in einem Verbrennungsmotor ist schon sehr alt, es wurde von Carl Benz schon im Jahre 1896 ersonnen (Contra-Motor). Der relativ kurze zeitliche Abstand zu Benz’ erstem Automobil (1886 patentiert) zeigt, dass das Prinzip des Boxermotors logisch ist. Für Benz war vor allem die ideale Wärmeabfuhr entscheidend, zudem zeigte sich, dass sich im Boxermotoren die Massenkräfte auf ideale Weise ausgleichen. Boxermotoren sind schwingungsarm und zeichnen sich durch ein geschmeidiges Laufverhalten aus. Im Automobilbau setzten im Laufe der Jahrzehnte einige Hersteller immer wieder auf den Boxermotor: Porsche, VW, Alfa Romeo, Citroën und Subaru. Bei Subaru verliess das erste Auto mit Boxermotor am 14. Mai 1966 die Montagehallen, also exakt vor 50 Jahren (Subaru 1000). Heute ist jeder Subaru ausserhalb Japans mit einem Boxermotor ausgerüstet. Der Entscheid, trotz des höheren Bauaufwandes beim Boxermotor zu bleiben, hat für Subaru zudem mit einer weiteren Tatsache zu tun: Boxermotoren sorgen für einen tiefen Schwerpunkt – was wiederum den Pw-Fahreigenschaften zugute kommt. © zVg